Donnerstag, 29. November 2012
Black&White mit Bühnenfeeling
Meine Karriere als Fotograf nahm ihren Anfang mit einer Reihe von Konzertbildern aus den
80er Jahren. Damals war es selbst für Amateure noch kein allzu grosses
Problem, eine Kamera dabei zu haben. Heute sind die Restriktionen immens.
Deshalb habe ich - nach meinem Weggang bei der Zeitung - keine grossen
Arenen mehr fotografiert, sondern ich auf Clubs und kleine Bühnen
konzentriert. Auf kleinen Bühnen kämpft man als Fotograf allerdings oft
mit dem Nichtvorhandensein von anständigem Bühnenlicht. Also habe ich
mit Mitch Walking Elk (Arapahoe/Cheyenne) und Wade Fernandez (Menominee)
einen Termin im Studio vereinbart. Für dieses Bild habe ich ganz tief
in die Trickkiste gegriffen. Das Licht sollte das Feeling einer gut
ausgeleuchteten Bühne simulieren. Aus Platzmangel habe ich die beiden
Musiker jeweils einzeln abgelichtet und die zwei Bilder dann zu einer
Montage zusammengefügt. Und weil einige meiner liebsten Konzertbildern auf Schwarzweiss-Fim entstanden sind, habe ich auch diese Aufnahme mit Hilfe von Silver Efex Pro in ein Schwarzweissbild umgewandelt.
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Standort:
5024 Küttigen, Schweiz
Sonntag, 9. September 2012
Im besten Licht

Donnerstag, 30. August 2012
Belegschaft im Morgengrauen
Ab 06:15 standen Sie bereit, um ihre neue Berufskleidung zu fassen: Die Angestellten der Baufirma Merz AG in Küttigen. Meine Aufgabe war es, von jedem einzelnen ein Porträt, sowie mehrere Aufnahmen der gesamten Belegschaft komplett mit Firmensitz und Fahrzeugen anzufertigen. Für die Porträts konnte ich vor Ort ein kleines Studio aufbauen. Für die Gruppenaufnahmen waren neben zwei Elinchrom-Blitzleuchten noch diverse Gewichte und ein Gabelstapler notwendig. Für technisch Interessierte: Dieses Gruppenbild entstand bei 1/60 s, Blende 8 und ISO 400.
Sonntag, 3. Juni 2012
Als die Bilder laufen lernten
Mit einer Spiegelreflexkamera zu filmen ist nicht jedermanns Sache. Ich selbst habe lange gezögert, es zu probieren, habe dann aber mit einer Nikon D300s erste Erfahrungen gesammelt. Vor kurzem konnte ich die D800 testen. Dabei ist ein Kurzporträt über Kurt Fasnacht, den Mühlendoktor von Küttigen, entstanden. Die grössten Herausforderungen beim Filmen sind der Sound und das Licht. Als Fotograf war es für mich auch neu, im Format 16:9 zu arbeiten - nach über 20 Jahren mit den Formaten 3:2 (Kleinbild) und 4:3 (Mittelformat).
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Samstag, 28. April 2012
Fire on the mountain ...
Vorbereitung ist alles: Für diese Aufnahme habe ich insgesamt drei ferngesteuerte Blitzgeräte installiert. Kameraposition, Bildausschnitt, Fokus und Blende bei Tageslicht gewählt. Das seitlich vom Baum installierte Blitzlicht ergab lediglich Blende 2.0. Um die gewünschte Blende 8 zu erreichen, waren also 8 Auslösungen notwendig (mit jeder Verdoppelung der Anzahl Blitze ergibt sich ein Zugewinn von 1 Blende). Ausbeute einer Stunde Arbeit: Ein Bild.
Samstag, 14. April 2012
Weniger Farbe = mehr Atmosphäre

Neulich im Guitar Shop von Roli Chopard in Grenchen: Roli, alias Orlando spielt auf. Der Shop ist voll mit Gästen, Freunden und Kunden, platzt aus allen Nähten. Auch für den Fotografen wird's eng und problematisch; der Weissabgleich lässt sich kaum richtig einstellen. Deshalb habe ich die Kameraeinstellungen auf Monochrom eingestellt (die Rohdaten werden trotzdem farbig, also als RGB-Dateien aufgenommen). In Photoshop dann die konvertierten Bilder mit dem Schwarzweiss-Tool behandelt, leichte Grüntonung verpasst und voilà: Plötzlich hat das Bild Atmosphäre.
Freitag, 13. April 2012
Details, Details ...

Unser Privileg als Fotografen ist es doch, Dinge zu sehen, sie sozusagen unter die Lupe zu nehmen. Genau das habe ich mir erlaubt anlässlich einer Vernissage. Das Bild ist weder für die Presse noch für den Veranstalter wirklich interessant, schliesslich kann der Betrachter aufgrund des Bildausschnitts weder auf den Ort noch den Anlass Rückschlüsse ziehen. Als Einzelbild ist es trotzdem interessant. Und Musik gehört immer noch zu meinen Lieblingsthemen.
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